Frisbee NRW stellt sich neu auf

Gründungspräsident Werner Szybalski kandidiert nicht mehr

Am Totensonntag, 21. November, beginnt für den Frisbeesport-Landesverband Nordrhein-Westfalen eine neue Ära. Der Gründungspräsident Werner Szybalski, seit 2014 im Amt, hat seinen Abschied angekündigt und das Präsidium von Frisbee NRW hat zum Jahresende die Mitgliedschaft im Deutschen Frisbeesport-Verband gekündigt. Um diesen einschneidenden Schnitt schon vor dem 7. Landesverbandstag diskutieren zu können, lädt Vizepräsident Dominik Hildebrandt zu einer Online-Diskussion am Samstag, dem 30. Oktober, ein.

Gründungspräsident Werner Szybalski aus Münster wird nach sieben Jahren nicht mehr für das Leitungsgremium von Frisbee NRW kandidieren. (Foto: René Penno)

„Die Einschränkungen des Frisbeesports durch die Pandemie und das Verhalten des Präsidiums des DFV haben mir sämtliche Freude am Amt genommen. Ich bin natürlich nicht unzufrieden, denn wir haben besonders im Discgolf in Westfalen gemeinsam viel erreicht. Allerdings sind wir noch immer weit entfernt von den drei Zielen, die ich mir gesetzt hatte: Mitgliedschaft im Landessportbund NRW, breite Jugendförderung – insbesondere im Ultimate – und regelmäßiger Landesspielbetrieb der Vereinsmannschaften. Ganz besonders Danken möchte ich meinen Vizepräsidenten Christian Morisse aus Beckum und Dominik Hildebrandt aus Duisburg sowie dem unermüdlich für Junioren-Ultimate aktiven Oliver Hülshorst aus Verl und dessen Mitstreiter Uwe Kikul aus Kamen. Alle vier haben großen Anteil daran, dass ich überhaupt noch im Amt bin“, erklärte Werner Szybalski zu seinem Verzicht auf eine erneute Kandidatur Ende November.