Bahnenplan für Top of NRW

Noch ist am Sternrodt alles weiß

Olsberg-Bruchhausen. Noch eine (zum Skifahren zu) dünne Schicht Schnee liegt auf den Hängen des Sternrodt in Olsberg-Bruchhausen unterhalb des Langenbergs, der höchsten Erhebung in Nordrhein-Westfalen. Die weiße Pracht zieht sich zurück, so dass die Discgolfer mit der Sommerplanung beginnen können. Gestern wurde vor Ort der Bahnenplan für das GermanTour B-Turnier 2. Top of NRW am 7. und 8. Mai im Vorfeld des Frisbeefestivals in NRW festgelegt.

b-turnier-bruchhausen16 der 18 Bahnen des 2. Top of NRW werden voraussichtlich auch bei der Deutschen Discgolf-Meisterschaft am 15. bis 18. September 2016 gespielt. Lediglich im oberen Bereich des Skihanges wird beim 2. Top of NRW nicht gespielt, da die DM auf 24 (oder 25) Bahnen im Golfstart durchgeführt wird und das B-Turnier im Kanonenstart ausgerichtet wird.
Für die Bahnen neun bis 16 wird ein Shuttle-Service eingerichtet, um nicht durch Bergsteigen die Chancen dieser Teilnehmer schon vor dem Tee-off zu schmälern.
Die Bahnen eins und vier liegen auf dem Übungshang und sind schon von Top of NRW #1 und den WestfalenTour-Terminen bekannt. Gleiches gilt für die Bahn drei, die vom Weg durch den Wald nach unten führt. Für Siegertypen ein Pflichtbirdie. Die Bahn zwei führt durch den Wald bergauf.
Die Bahn fünf ist bei allen drei Bruchhausener Turnieren gespielt worden. Im Zielhang geht es neben der Doppelinsel (OB für Bahn eins) der Bahn 18 bergauf.
Die Bahn sechs über die Lift-Trasse erfordert präzises Spiel, zumal der erste Lift-Träger (rund zehn Meter vom Tee entfernt) zu durchspielen ist. Im Gegensatz zum C-Turnier ist die Bahn verlängert worden, so dass in einem Zug die nächste Terrasse erreicht werden muss.
Auch Bahn sieben, die über den Weg führt, verlangt durch den schmalen Fairway exaktes Spiel. Dafür steht bei Bahn acht, nun geht es wieder bergauf, praktisch der gesamte Skihang unterhalb des Abwurf der schon jetzt durch Simon Lizottes Video legendären Bahn 17  zur Verfügung.
geschlossenErstmals bespielt werden die Bahnen neun bis 16. Zunächst geht es parallel zum Hang, so dass er einmal komplett überworfen werden muss. Das Gefälle ist rechts. Die Bahn zehn ähnelt der Bahn drei im dänischen Kokkedal, wo auch vom Tee-off steil nach oben geworfen werden muss.

Bahn elf ist fast eine Entspannung, da die Discs lediglich die Bäume am Fairway auslassen müssen. Die Bahnen 12 und 13 führen den Skihang hinauf. Auf der Downhill-Bahn 14 muss die natürliche Pistenteilung links umspielt werden, damit die Bergaufbahnen 12 und 13 sicher gespielt werden können.

An den bahnen 15 und 16, beide führen den Hang hinunter, geht das Gefälle weiter, so dass ein Überwerfen harte Konsequenzen haben kann.

Bevor es zu finalen Doppelinsel im Zielhang geht, steht die Bahn 17 auf der Agenda. Gut 40 Höhenmeter geht es über rund 200 Meter downhill. Eine Par fünf, die auch einen Albatros erlaubt. Allerdings sollten provisorische Würfe zum Standard werden, wenn die Scheibe rechts oder links den Skihang verlässt, denn der Weg zurück zum Tee ist steil.